Theatergeschichte(n)

für den Merker!
von Michael Sturm

Theatergeschichte(n)

Nein, ich lese keine Kritiken und, ja, Kritiken sind mir eigentlich egal, darüberhinaus habe ich auch keine Zeit dafür. Basta. Schreibt keiner, liest keiner, bringt nichts. Verdi las nicht, Wagner las nicht, alle lasen nicht. Stimmt nur alles nicht.

Wir sind die ängstlich-mutigen Wegschieb-Leser-Narzisten, die eine Zeitung durchwühlen, nach sich selbst suchen, um das Geschriebene dann doch lieber von anderen vorlesen zu lassen. Der eine bleibt cool, der andere spürt den Schweiss auf der Stirn, mancher verlässt fluchtartig den Bahnhofskiosk, nachdem er umsonst lesend die Martern aller grausamen Lettern-Arten nicht ertragen konnte.

Und ich? Von allem etwas! Und ganz ehrlich: ich bin ein begeisterter Leser von Meistern des poetischen Wortes, von klugen Köpfen und gebildeten Denkern, von spitzfindigen Beschreibern, die Entdecker sind und widerlegen oder bestätigend weiterführen, die Suchende sind und bleiben, die auch Kind geblieben sind um in erwachsenen Sätzen zu schreiben. Auch, wenn es mal nicht so gut läuft, man mit der Rassel eins auf die Nase bekommt und man sich sagt "Au Backe"! Neugier kann ganz schön weh tun, immerhin aber schön, wenn es gut geschrieben ist.

Viele haben über die Meistersinger berichtet, hier die deutschsprachige Auswahl - die tut nicht weh:

DIe Welt

Der Tagesspiegel

Opera-Online

Opernwelt und Opernglas als Bilder nachfolgend.

 

Für mich heißt es: 

Auf zu neuen Taten im neuen Stil mit Faust und Lohengrin!

NEU!

 

Porträt - Michael Sturm
Michael Sturm

Regisseur, Dramaturg und Autor