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Musikreisen | Gruppenreisen

Berlin klingt! - AUSGEBUCHT!

(4 Tage)
Glanz, Glamour und viel Musik – "La Traviata" in der "Staatsoper Unter den Linden" – Hotellegende "Adlon Kempinski" am Brandenburger Tor – Oper "Andrea Chénier" sowie Konzerte Berliner Philharmoniker und Pierre Boulez Saal

Kaum ein Hotel in Deutschland ist so legendär wie das „Adlon“ am Pariser Platz. Die Gästeliste liest sich wie ein „Who‘s who“ der großen Dichter, Denker, Lenker und Stars der vergangenen 100 Jahre. Charlie Chaplin fielen angeblich die Hosen herunter, als er die Lobby betrat, weil ihm Fans die Knöpfe von seinen berühmten Hosenträgern rissen. Der Maharadscha von Patiala kaufte den Lampenbestand des Hauses leer, Edgar Wallace, Thomas Mann, Albert Einstein, Queen Elizabeth und George Bush haben hier ebenfalls schon logiert. Hier betten sich Präsidenten und Könige, hier wurde Glanz zu Asche, aus Ruinen erwuchs Neues: Das Schicksal des Berliner Hotels „Adlon“ spiegelt die deutsche Geschichte des 20. Jahrhunderts wider. 1907 wurde es eröffnet, heute ist es die erste Adresse der Hauptstadt – vor allem wegen seiner Lage: Unter den Linden 77 direkt am Pariser Platz, vis-à-vis vom Brandenburger Tor. Besser geht es nicht. Überzeugen Sie sich selbst, dass da etwas dran ist und kommen Sie mit uns im Januar 2020 nach Berlin. Herzlich Willkommen in der Hauptstadt!
 

1. Tag | Freitag, 17.01.2020
Individuelle Anreise in das 5-Sterne-Luxushotel „Adlon Kempinski“ in Berlin. Von vielen Städten in Deutschland, Österreich und der Schweiz gibt es gute Zug- bzw. Flugverbindungen nach Berlin. Gerne buchen wir für Sie – zu tagesaktuellen Preisen – die Anreise nach Berlin. Um 18.00 Uhr Begrüßung durch unseren örtlichen PALCO REALE Musikreiseleiter. Nach einem Begrüßungsapéro mit Wein und feinen Canapés in einem exklusiv angemieteten „Adlon“-Festsaal fahren wir um 19.15 Uhr zur Philharmonie. Mit Herbert Blomstedt nimmt sich nicht nur ein langjähriger künstlerischer Partner der Berliner Philharmoniker Bruckners Vierter Symphonie an, sondern zugleich ein Dirigent, der sein tiefes Verständnis für die Musik dieses Komponisten mit denkwürdigen Konzerten in Berlin bereits schon oft unter Beweis gestellt hat. In der ersten Konzerthälfte gibt es ein Wiedersehen mit dem Pianist in Residence der Saison 2010/2011: Leif Ove Andsnes. Der norwegische Pianist, dessen Interpretationen die New York Times einmal »meisterliche Eleganz, Kraft und Einsicht« attestierte, zeigt seine Sicht auf Wolfgang Amadeus Mozarts 1785 in Wien entstandenes Klavierkonzert Es-Dur KV 482. Das Werk zählt zu den sogenannten »symphonischen« Klavierkonzerten Mozarts, in denen der Komponist auf dem Höhepunkt seiner Wiener Glanzzeit neue, zukunftsweisende Wege der Orchesterbehandlung beschritt. Das Konzert mit den Berliner Philharmonikern beginnt um 20.00 Uhr.


2. Tag | Samstag, 18.01.2020
Nach dem Frühstück unternehmen wir heute einen Ausflug nach Potsdam. Unser Ziel: das Museum Barberini und die große Sonderausstellung „Van Gogh. Stillleben“. Die Landeshauptstadt Brandenburgs lockt vor den Toren Berlins mit vielen architektonischen Prachtbauten und Schlössern. Seit Januar 2017 auch mit einem Kunstmuseum der Extraklasse. Das von Mäzen und SAP-Mitgründer Hasso Plattner gestiftete „Palais Barberini“ ist das jüngste und edelste aller deutschen Privatmuseen. Seine Sonnenblumen kennt so ziemlich jeder. Es dürften die berühmtesten Stillleben der Moderne sein. Im Museum Barberini wird ab Herbst 2019 eine ganze Ausstellung nur mit Stillleben von Van Gogh zusehen sein. Eine Schau allein zu diesem Thema hat es noch nie gegeben, sagte Museumsdirektorin Ortrud Westheider. Die konzentrierte Auswahl von 26 Gemälden zeichnet die Entwicklung seiner Malerei von den erdigen Tönen und den einfachen Alltagsgegenständen des Frühwerks über die Blumenstillleben seiner Zeit in Paris bis zu den lichten, energiegeladenen Motiven des Südens. Nach einer Sonderführung mit einem Kunstexperten gemeinsames Mittagessen in Potsdam. Am frühen Nachmittag Rückfahrt nach Berlin. Bis zum Abend Zeit zur freien Verfügung. Um 18.30 Uhr treffen wir uns wieder im Hotel und fahren mit unserem Bus zur Deutschen Oper. Ein packendes musikalisches Drama in den Wirren der Französischen Revolution mit einer der leidenschaftlichsten Liebesgeschichten der italienischen Opernbühne – das verspricht die 1896 an der Mailänder Scala uraufgeführte Oper „Andrea Chénier“ von Umberto Giordano, der neben Puccini als wichtigster Komponist des „Verismo“ gilt. Mit berauschenden Arien und effektvollen Ensembles erzählt sie die anrührende Dreiecksgeschichte zwischen dem Schriftsteller Chénier, der jungen Aristokratin Maddalena und dem zwielichtigen Revolutionär Gérard. Die Oper „Andrea Chénier“ beginnt um 19.30 Uhr.

 

3. Tag | Sonntag, 19.01.2020
Daniel Barenboim spricht von einem „akustischen Wunder“: der Anfang 2017 feierlich eingeweihte Pierre Boulez Saal, Juwel und Heimat für Kammermusik. Er zeichnet sich durch seine außergewöhnliche, ovale Architektur aus, entworfen von Frank Gehry, und fasst circa 680 Personen. Der neue Konzertsaal von Berlin begeistert aber auch die Kritiker. Schnell fühlt man sich hier zu Hause. Die heimelige Bauweise aus hellem Holz an Türen, Wänden und Böden, die verspielten blauroten Sitzplatzbezüge und nicht zuletzt die ellipsenförmige Saalgestaltung scheinen die Besucher förmlich zu umarmen. In mehr als 25 Konzerten haben sich seit der Eröffnung des Pierre Boulez Saals zahlreiche Sängerinnen und Sänger mit ihren Klavierpartnern dem unerschöpflichen Kosmos der Lieder Franz Schuberts gewidmet. Nun wird der Zyklus, der die Aufführung sämtlicher Lieder des Komponisten zum Ziel hat, fortgesetzt mit einer Neuauflage der Schubert-Woche. Mit der Sopranistin Christina Landshamer ist im heutigen Matinéekonzert eine der spannendsten Sängerinnen ihrer Generation zu erleben. Begleitet wird sie von Gerold Huber. Nach dem Konzert Transfer zum Reichstag und gemeinsames Mittagessen im Dachgartenrestaurant „Käfer“ im Deutschen Bundestag. Als einziges Parlamentsgebäude weltweit beherbergt der Deutsche Bundestag ein öffentliches Restaurant. Das Dachgartenrestaurant direkt neben der Glaskuppel im Zentrum der Macht bietet, begleitet von einem atemberaubenden Blick über die Stadt, moderne deutsche Küche. Nach dem Mittagessen kurzer Spaziergang zum Hotel und Zeit zur freien Verfügung. Um 17.30 Uhr Transfer zur Staatsoper Unter den Linden. Die Oper „La Traviata“ beginnt um 18.00 Uhr.

 

4. Tag | Montag, 20.01.2020
Es war einmal ... ein Stadtschloss. 1443 wurde es als Residenz der Hohenzollern gegründet, doch 1950 in der DDR gesprengt. An seiner Stelle thronte dann seit den 1970er Jahren der Palast der Republik. Doch auch er ist Vergangenheit. Derzeit wird das Berliner Stadtschloss an seinem alten Platz neu erbaut. Die Arbeiten laufen auf Hochtouren: Bis zu 700 Bauleute arbeiten teilweise gleichzeitig an der Mega-Baustelle im Zentrum Berlins, auf der bis Mitte 2020 die Neo-Version des einstigen prunkvollen Preußen-Palastes entstehen soll. Das Humboldtforum ist der größte und teuerste Kulturneubau in Deutschland seit der Wiedervereinigung. Ein Architekturexperte nimmt uns heute Vormittag mit zu einer Führung Rund um das Stadtschloss von Berlin. Nach einem gemeinsamen Mittagessen individuelle Abreise.


Programm- und Besetzungsänderungen vorbehalten.

Philharmonie Berlin | Uhr

Berliner Philharmoniker

Herbert Blomstedt (Dirigent)
Leif Ove Andsnes (Klavier)

Wolfgang Amadeus Mozart
Konzert für Klavier und Orchester Es-Dur KV 482

Anton Bruckner
Symphonie Nr. 4 Es-Dur »Romantische«
(2. Fassung von 1878/1880)

Deutsche Oper Berlin | Uhr

Andrea Chénier

Umberto Giordano

Roberto Rizzi Brignoli (Dirigent)
John Dew (Regie)

Andrea Chénier Martin Muehle
Charles Gérard Roman Burdenko
Madeleine von Coigny Anja Harteros
Bersi Anna Buslidze
Gräfin von Coigny Annika Schlicht
Madelon Ronnita Miller
Roucher Padraic Rowan
Pierre Fléville Matthew Cossack
Der Abbé Ya-Chung Huang
Matthieu Samuel Dale Johnson
Incroyable Burkhard Ulrich

Chor der Deutschen Oper Berlin
Orchester der Deutschen Oper Berlin

Pierre Boulez Saal | Uhr

Schubert Woche

Christina Landshamer (Sopran)
Gerold Huber (Klavier)

Musik von Franz Schubert

Staatsoper Unter den Linden | Uhr

La Traviata

Giuseppe Verdi

Thomas Guggeis (Dirigent)
Dieter Dorn (Regie)

Violetta Valéry Zuzana Marková
Alfredo Germont Benjamin Bernheim
Giorgio Germont Plácido Domingo
Flora Bervoix Natalia Skrycka
Annina Constance Heller
Gastone Andrés Moreno García
Barone Douphol Adam Kutny
Marchese d‘Obigny Grigory Shkarupa
Dottor Grenvil Jan Martiník

Staatsopernchor
Staatskapelle Berlin

Reiseleistungen
  • 3 Übernachtungen im 5-Sterne-Luxushotel „Adlon“ im Zentrum von Berlin (Zimmerkategorie: Deluxe)
  • Tägliches Frühstücksbuffet
  • Eintrittskarte für das Konzert mit den Berliner Philharmonikern am 17.01.2020
  • Eintrittskarte (1. Kat.) für die Oper „Andrea Chénier“ in der Deutschen Oper am 18.01.2020
  • Eintrittskarte (1. Kat.) für das Konzert im Pierre Boulez Saal am 19.01.2020
  • Eintrittskarte (1. Kat.) für die Oper "La Traviata" in der „Staatsoper Unter den Linden“ am 19.01.2020
  • Konzertaperitif mit Wein und Canapés im Hotel
  • Mittagessen (3-Gang-Menü/Getränke extra) in einem guten Restaurant in Potsdam am 18.01.2020
  • Mittagessen (3-Gang-Menü/Getränke extra) im Dachgartenrestaurant "Käfer" im Deutschen Bundestag am 19.01.2020
  • Opernteller inkl. Wein, Wasser in der 1. Pause der Oper "La Traviata" in der" Staatsoper Unter den Linden“ am 19.01.2020
  • Mittagessen (3-Gang-Menü/Getränke extra) in einem guten Restaurant am 20.01.2020
  • Ausflug nach Potsdam inkl. Sonderführung Museum Barberini
  • Thematische Spaziergang "Berlins Mitte: Prachtboulevard "Unter den Linden" und das neue Stadtschloss"
  • Transfers und Rundfahrten lt. Programm
  • PALCO REALE-Musikreiseleitung in Berlin
  • Alle Eintrittsgelder lt. Programm
Reisetermin
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Ihr Hotel: Hotel Adlon Kempinski

Inmitten Berlins, direkt am Brandenburger Tor, und nur wenige Schritte vom Regierungsviertel entfernt, befindet sich das legendäre Hotel Adlon Kempinski Berlin. Nur kurz nach der Wiedereröffnung im Jahre 1997 war das Adlon Kempinski schnell als Berlins berühmtestes Hotel bekannt und besticht durch seine einzigartige Geschichte, die herausragende Lage und einen unübertroffenen Service. Im Hotel stehen drei Restaurants, zwei Bars, ein Fitnesscenter und der exklusive Adlon Spa by Resense zur Verfügung.

 

Berlin

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