Zurück zur Übersicht

Musikreisen | Individualreisen

Unsere Elbphilharmonie-Reiseangebote

buchbar ab 1 Person

| (3 Tage)
ab 495,– € p.P.

Musikprogramm am


Elbphilharmonie (Großer Saal), Uhr

Balthasar-Neumann-Chor und -Ensemble

Besetzung

Thomas Hengelbrock (Dirigent)

Franz Schubert, Stabat Mater g-Moll D 175, Sinfonie Nr. 7 h-Moll D 759 "Die Unvollendete"

Robert Schumann, Missa sacra c-Moll op. 147

Infos zum Musikprogramm

Balthasar-Neumann-Chor und -Ensemble

"Religiös ohne Religion" bezeichnete sich der junge Schumann in einer Selbstcharakteristik aus dem Jahr 1830. Werke mit religiösem Bezug spielten in seinem Schaffen lange Zeit keine Rolle. Erst 1852 schreibt der Protestant im katholischen Düsseldorf seine beiden großen geistlichen Kompositionen für Chor und Orchester, die Missa sacra op. 147 und das Requiem op. 148. Auch wenn Schumann beide Werke durchaus für den Konzertgebrauch geeignet hielt, so entbehren sie doch nicht jener Erhabenheit und weihevollen Größe, die vor allem ein religiöses Werk kennzeichnet. Ergriffen war auch Clara, als sie die Messe 1862 erstmals vollständig hörte. "Du glaubst nicht, wie schön das alles klingt", schreibt sie wenig später an Brahms. "Tief ergreifend ist das Kyrie und wie aus einem Gusse, im Sanctus einzelne Sätze von so wundervoller Klangwirkung, dass es einem kalt über den Rücken rieselt."

| (3 Tage)
ab 495,– € p.P.

Musikprogramm am


Elbphilharmonie (Großer Saal), Uhr

MIAGI Youth Orchestra

Besetzung

Duncan Ward (Dirigent)

Ludwig van Beethoven, Ouvertüre zu »Egmont« op. 84

Igor Strawinsky, Der Feuervogel. Suite

Leonard Bernstein, Prelude, Fugue & Riffs

Duncan Ward, Rainbow Beats – Suite for 100 Years Nelson Mandela

Infos zum Musikprogramm

MIAGI Youth Orchestra

Nelson Mandela wäre in diesem Sommer 100 Jahre alt geworden, und vielleicht hätte sich die Ikone der südafrikanischen Freiheitsbewegung für die Feierlichkeiten ein ganz besonderes Ensemble gewünscht: das MIAGI Youth Orchestra. 2001 mit Unterstützung des südafrikanischen Kultusministeriums gegründet, verkörpert es alles, was sich Mandela für sein Land wünschte: ein gleichberechtigtes Miteinander aller egal welcher Hautfarbe oder Herkunft. »Music Is A Great Investment« das ist die Botschaft der Organisation MIAGI, die mit ihren Bildungsangeboten bis in die ärmsten Schichten der südafrikanischen Gesellschaft hineinwirkt. Ihr Aushängeschild ist das Orchester, das sich aus hochbegabten Jugendlichen der unterschiedlichsten sozialen, ethnischen und religiösen Gruppen zusammensetzt und zugleich Brücken baut zwischen klassischer Musik, afrikanischer Musik und Jazz. Ähnliches hatte bekanntlich auch Leonard Bernstein im Sinn. Mit »Prelude, Fugue & Riffs« schuf er ein Werk, das Barockes und Jazz-Riffs miteinander verbindet und daher nicht zufällig Programmpunkt der »Be the Legacy«-Mandela-Gedächtnis-Tournee des MIAGI Youth Orchestra wurde.

| (3 Tage)
ab 495,– € p.P.

Musikprogramm am


Elbphilharmonie (Großer Saal), Uhr

Philharmonisches Orchester Györ

Besetzung

Kálmán Berkes (Dirigent), Alexander Krichel (Klavier)

Franz Liszt, Les Préludes

Clara Schumann, Klavierkonzert a-Moll op. 7

Robert Schumann, Vier Stücke aus »Carnaval« op. 9 (orchestriert von Maurice Ravel)

Johannes Brahms, Variationen über ein Thema von Joseph Haydn op. 56a, Ungarische Tänze Nr. 1, 19, 6, 21, 5

 

Infos zum Musikprogramm

Philharmonisches Orchester Györ

Lange vor ihrem späteren Ehemann Robert Schumann war Clara Wieck eine internationale Berühmtheit. Bereits als neunjähriges Wunderkind spielte sie im Leipziger Gewandhaus, und schon zehn Jahre bevor Robert sein eigenes a-Moll-Konzert vollenden sollte, hatte sie selbst ein Klavierkonzert komponiert. Die ersten Skizzen dazu stammen aus dem Jahr 1833 - da war Clara gerade einmal 13 Jahre alt. Zwei Jahre später stellte sie das Werk fertig und führte es noch im selben Jahr zusammen mit dem Leipziger Gewandhausorchester unter der Leitung von Felix Mendelssohn auf. Hut ab! kann man da nur sagen. Wieder zwei Jahre später erklang das Werk auch schon in Hamburg, und zwar am 8. April 1837 im Rahmen von Claras Konzert m Apollosaal an der Drehbahn. Den Apollosaal gibt es schon lange nicht mehr, heute ist es die Elbphilharmonie, die von sich reden macht und im Sommer 2018 Schauplatz einer weiteren Aufführung von Claras staunenswertem Jugendwerk ist - interpretiert dieses Mal vom gebürtige Hamburger Alexander Krichel.

| (3 Tage)
ab 495,– € p.P.

Musikprogramm am


Elbphilharmonie (Großer Saal), Uhr

vision string quartet

Besetzung

Jakob Encke (Violine), Daniel Stoll (Violine), Sander Stuart (Viola), Leonard Disselhorst (Violoncello)

Dmitri Schostakowitsch, Streichquartett Nr. 8 c-Moll op. 110

György Ligeti, Streichquartett Nr. 1

Felix Mendelssohn, Streichquartett Nr. 6 f-Moll op. 80

Infos zum Musikprogramm

vision string quartet

Einem so großartigen und sympathischen Künstler wie Avi Avital die Show zu stehlen, ist fast ein Ding der Unmöglichkeit. Dem vision string quartet gelang dies allerdings im vergangenen Sommer. Bei ihrem Festival-Debüt teilten die vier sich die Bühne mit Avi Avital und Hauschka, spielten zusammen mit Avital die Uraufführung eines Hauschka-Werkes und glänzten bei ihrem »Solo-Stück«, dem Streichquartett Nr. 1 von Alberto Ginastera, derart, dass das Publikum sich gar nicht mehr einkriegen konnte. Die vier jungen Streicher, alle zwischen 1990 und 1994 geboren und ausgebildet vom Artemis Quartett an der Universität der Künste in Berlin und von Günter Pichler, dem Primarius des Alban Berg Quartetts, an der Escuela Superior de Música Reina Sofía in Madrid, erhielten an diesem Abend zweifellos den größten Applaus. Den vier Berlinern war das fast ein wenig unangenehm, denn Großmannssucht ist so gar nicht ihr Ding. Sie leben ganz ihrer Kunst, und das spürte das Publikum an diesem Abend ganz genau und dankte es mit langanhaltendem Applaus.

2012 gegründet, hat sich das vision string quartet innerhalb kürzester Zeit unter den jungen Streichquartetten etabliert. Mit ihrer einzigartigen Wandlungsfähigkeit zwischen dem klassischen Streichquartett-Repertoire, Eigenkompositionen und Arrangements aus den Bereichen Jazz, Pop und Rock stellen die vier jungen Musiker aus Berlin zurzeit die klassische Konzertwelt auf den Kopf. Die Konzertformate des vision string quartets sind sehr vielseitig: von Auftritten in den großen »klassischen Konzertsälen« wie dem Gewandhaus Leipzig, der Tonhalle Düsseldorf und dem Konzerthaus Berlin oder bei renommierten Musikfestivals wie den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Rheingau Musik Festival und dem Heidelberger Frühling, über Ballettkooperationen unter John Neumeier bis hin zu »Dunkelkonzerten« in völliger Finsternis. Seit April 2015 wird das vision string quartet als »SWR2 New Talent« mittels Radioproduktionen und Interviews verstärkt medial präsentiert. Ihr Kammermusikstudium absolvieren die vier Musiker beim Artemis Quartett in Berlin sowie bei Günter Pichler, dem Primarius des Alban Berg Quartetts, an der Escuela Superior de Música Reina Sofía in Madrid. Zu ihren Kammermusikpartnern zählen u.a. Jörg Widmann, Eckart Runge vom Artemis Quartett, Haiou Zhang und Edicson Ruiz sowie das Quatuor Les Dissonances. 2016 gewann das Quartett beim Felix Mendelssohn Bartholdy Wettbewerb in Berlin den ersten Preis sowie alle Sonderpreise sowie noch im selben Jahr den ersten Preis sowie alle vier Sonderpreise beim renommierten Concours de Genève. Anfang 2018 erhielt das Quartett den mit 60.000 Euro dotierten Musikpreis der Jürgen Ponto-Stiftung. Zuletzt gab das vision string quartet Konzerte in der Philharmonie Luxemburg, bei den Schwetzinger SWR Festspielen, beim Mozartfest Würzburg, beim Rheingau Musik Festival, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, den Thüringer Bachwochen, dem Lucerne Festival, in der Elbphilharmonie sowie der Laeiszhalle Hamburg, im Konzerthaus Berlin und in der Alten Oper Frankfurt. Konzerttourneen unternahmen sie in Griechenland, Österreich, Italien und China. 2018 erscheint ihre Debüt-CD.

| (3 Tage)
ab 495,– € p.P.

Musikprogramm am


Elbphilharmonie (Großer Saal), Uhr

Thomas Quasthoff (Bariton)

Besetzung

Jörg Achim Keller (Dirigent), Dieter Ilg (Kontrabass), Frank Chastenier (Klavier), Wolfgang Haffner (Schlagwerk)

NDR Bigband

"My favorite Things"

Infos zum Musikprogramm

Thomas Quasthoff (Bariton)

»Ich habe immer sehr für den Jazz geschwärmt, stark beeinflusst damals durch meinen Bruder«, sagt Thomas Quasthoff immer wieder Interviews. »Und als ich vor knapp fünf Jahren aufgehört habe, klassisch zu singen, kamen Freunde auf mich zu und sagten, Mensch, hast Du nicht Lust, einfach Jazz zu machen?« Und das hatte er: Der dreifache Grammy- und sechsfache ECHO-Gewinner, ist, um es mit seinen eigenen Worten zu sagen, eine »Rampensau« durch und durch, extrovertiert, hemmungslos und ausgestattet mit einem unbändigen Ausdruckswillen. Den lebt er nach dem Ende seiner Karriere als klassischer Sänger nun unter anderem im Jazz aus – scattend, groovend, mit ganz viel Herzblut, einer bemerkenswerten Lässigkeit und Weltklasse-Jazzmusikern an seiner Seite.

| (3 Tage)
ab 495,– € p.P.

Musikprogramm am


Elbphilharmonie (Großer Saal), Uhr

Gustav Mahler Jugendorchester

Besetzung

Lorenzo Viotti (Dirigent), Gautier Capuçon (Violoncello)

Giuseppe Verdi, Ouvertüre zu »La forza del destino«

Antonín Dvořák, Konzert für Violoncello und Orchester h-Moll op. 104

Claude Debussy, Prélude à l'après-midi d'un faune

Igor Strawinsky, Le sacre du printemps / Bilder aus dem heidnischen Russland

Infos zum Musikprogramm

Gustav Mahler Jugendorchester

Der französische Cellist Gautier Capuçon verfügt über einen vollen Ton und ein üppiges Vibrato, kann sich aber auch zurücknehmen, wenn es die Musik verlangt: Dann lässt er sein Instrument sanft säuseln oder verhalten singen. Wie gemacht sind für ihn die Melodien und effektvoll-virtuosen Passagen von Antonín Dvořáks beliebtem Konzert für Violoncello und Orchester.

«

Elbphilharmonie erleben

Auf nach Hamburg: Die Elbphilharmonie hat am 11.1.2017 eröffnet!

Mitten in der Elbe auf einem historischen Kaispeicher, der bis gegen Ende des letzten Jahrhunderts als Lagerhaus u.a. für Kakao, Tee und Tabak genutzt wurde, thront das neue Wahrzeichen der Stadt. Er bildet das Fundament für 200.000 Tonnen Kultur: Die Glasfassade verwandelt den aufgesetzten Baukörper der Elbphilharmonie mit 110 m Gesamthöhe in einen riesigen Kristall mit immer wieder neuem Erscheinungsbild.

Der neue Konzertsaal, das Herzstück der Elbphilharmonie, ist zugleich eine der spannendsten baulichen Herausforderungen Europas: Ein Konzertsaal von Weltklasse auf einer Höhe von 50 Metern mit 2.100 Plätzen, der aus Schallschutzgründen vom restlichen Gebäude entkoppelt ist.

Aufwendiger dürfte weltweit kaum an der Akustik eines Konzertsaales gefeilt worden sein. Neben der besonderen Geometrie der Konzerthalle, deren Zuschauerränge nach dem Vorbild eines Weinberges mit vielen Terrassen rund um das Orchester gebaut sind, und den verwendeten Materialien ist auch die Oberflächenstruktur, die so genannte „Weiße Haut“, einzigartig.


Das Ziel: Die Musik soll hier noch schöner klingen als auf CD … Die Elbphilharmonie wird ein Gesamtkunstwerk aus Architektur, Musik und der einzigartigen Lage am Hafen. Auf nach Hamburg!