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Musikreisen | Individualreisen

Unsere Elbphilharmonie-Reiseangebote

buchbar ab 1 Person

| (3 Tage)
ab 495,– € p.P.

Musikprogramm am


Elbphilharmonie (Großer Saal), Uhr

Balthasar-Neumann-Chor und -Ensemble

Besetzung

Thomas Hengelbrock (Dirigent)

Franz Schubert, Stabat Mater g-Moll D 175, Sinfonie Nr. 7 h-Moll D 759 "Die Unvollendete"

Robert Schumann, Missa sacra c-Moll op. 147

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Balthasar-Neumann-Chor und -Ensemble

"Religiös ohne Religion" bezeichnete sich der junge Schumann in einer Selbstcharakteristik aus dem Jahr 1830. Werke mit religiösem Bezug spielten in seinem Schaffen lange Zeit keine Rolle. Erst 1852 schreibt der Protestant im katholischen Düsseldorf seine beiden großen geistlichen Kompositionen für Chor und Orchester, die Missa sacra op. 147 und das Requiem op. 148. Auch wenn Schumann beide Werke durchaus für den Konzertgebrauch geeignet hielt, so entbehren sie doch nicht jener Erhabenheit und weihevollen Größe, die vor allem ein religiöses Werk kennzeichnet. Ergriffen war auch Clara, als sie die Messe 1862 erstmals vollständig hörte. "Du glaubst nicht, wie schön das alles klingt", schreibt sie wenig später an Brahms. "Tief ergreifend ist das Kyrie und wie aus einem Gusse, im Sanctus einzelne Sätze von so wundervoller Klangwirkung, dass es einem kalt über den Rücken rieselt."

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Musikprogramm am


Elbphilharmonie (Großer Saal), Uhr

MIAGI Youth Orchestra

Besetzung

Duncan Ward (Dirigent)

Ludwig van Beethoven, Ouvertüre zu »Egmont« op. 84

Igor Strawinsky, Der Feuervogel. Suite

Leonard Bernstein, Prelude, Fugue & Riffs

Duncan Ward, Rainbow Beats – Suite for 100 Years Nelson Mandela

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MIAGI Youth Orchestra

Nelson Mandela wäre in diesem Sommer 100 Jahre alt geworden, und vielleicht hätte sich die Ikone der südafrikanischen Freiheitsbewegung für die Feierlichkeiten ein ganz besonderes Ensemble gewünscht: das MIAGI Youth Orchestra. 2001 mit Unterstützung des südafrikanischen Kultusministeriums gegründet, verkörpert es alles, was sich Mandela für sein Land wünschte: ein gleichberechtigtes Miteinander aller egal welcher Hautfarbe oder Herkunft. »Music Is A Great Investment« das ist die Botschaft der Organisation MIAGI, die mit ihren Bildungsangeboten bis in die ärmsten Schichten der südafrikanischen Gesellschaft hineinwirkt. Ihr Aushängeschild ist das Orchester, das sich aus hochbegabten Jugendlichen der unterschiedlichsten sozialen, ethnischen und religiösen Gruppen zusammensetzt und zugleich Brücken baut zwischen klassischer Musik, afrikanischer Musik und Jazz. Ähnliches hatte bekanntlich auch Leonard Bernstein im Sinn. Mit »Prelude, Fugue & Riffs« schuf er ein Werk, das Barockes und Jazz-Riffs miteinander verbindet und daher nicht zufällig Programmpunkt der »Be the Legacy«-Mandela-Gedächtnis-Tournee des MIAGI Youth Orchestra wurde.

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Musikprogramm am


Elbphilharmonie (Großer Saal), Uhr

Schleswig-Holstein Festival Orchester

Besetzung

Krzysztof Urbański (Dirigent), Anna Vinnitskaya (Klavier)

Wojciech Kilar, Krzesany

Edvard Grieg, Klavierkonzert a-Moll op. 16

Antonín Dvořák, Sinfonie Nr. 9 e-Moll op. 95

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Schleswig-Holstein Festival Orchester

Edvard Grieg, 1843 im norwegischen Bergen geboren, kam schon als 15-Jähriger zum Studium ans Leipziger Konservatorium, wo seine Lehrer unter anderem Carl Reinecke und Ignaz Moscheles waren. Schon in Bergen hatte er Werke von Schumann kennengelernt, so unter anderem die »Kinderszenen« und das »Album für die Jugend«. In Leipzig, wo Schumann so lange gelebt und gewirkt hatte, wurde Grieg endgültig zu einem großen Bewunderer des Komponisten der »Träumerei«. Während seiner Studienzeit in Leipzig schrieb er den gesamten ersten Satz von Schumanns Klavierkonzert mit der Hand ab. 1868/69 komponierte er sein eigenes a-Moll-Konzert, das sein Vorbild Schumann nicht verleugnen kann und will, aber durch das Einbeziehen norwegischer Tänze doch zugleich echt nordisch ist. Beim SHMF interpretieren das zu Recht äußerst populäre Werk gleich zwei Preisträger des von der Sparkassen-Finanzgruppe gestifteten Leonard Bernstein Award: Anna Vinnitskaya und Krzysztof Urbański.

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Musikprogramm am


Elbphilharmonie (Großer Saal), Uhr

Philharmonisches Orchester Györ

Besetzung

Kálmán Berkes (Dirigent), Alexander Krichel (Klavier)

Franz Liszt, Les Préludes

Clara Schumann, Klavierkonzert a-Moll op. 7

Robert Schumann, Vier Stücke aus »Carnaval« op. 9 (orchestriert von Maurice Ravel)

Johannes Brahms, Variationen über ein Thema von Joseph Haydn op. 56a, Ungarische Tänze Nr. 1, 19, 6, 21, 5

 

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Philharmonisches Orchester Györ

Lange vor ihrem späteren Ehemann Robert Schumann war Clara Wieck eine internationale Berühmtheit. Bereits als neunjähriges Wunderkind spielte sie im Leipziger Gewandhaus, und schon zehn Jahre bevor Robert sein eigenes a-Moll-Konzert vollenden sollte, hatte sie selbst ein Klavierkonzert komponiert. Die ersten Skizzen dazu stammen aus dem Jahr 1833 - da war Clara gerade einmal 13 Jahre alt. Zwei Jahre später stellte sie das Werk fertig und führte es noch im selben Jahr zusammen mit dem Leipziger Gewandhausorchester unter der Leitung von Felix Mendelssohn auf. Hut ab! kann man da nur sagen. Wieder zwei Jahre später erklang das Werk auch schon in Hamburg, und zwar am 8. April 1837 im Rahmen von Claras Konzert m Apollosaal an der Drehbahn. Den Apollosaal gibt es schon lange nicht mehr, heute ist es die Elbphilharmonie, die von sich reden macht und im Sommer 2018 Schauplatz einer weiteren Aufführung von Claras staunenswertem Jugendwerk ist - interpretiert dieses Mal vom gebürtige Hamburger Alexander Krichel.

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Musikprogramm am


Elbphilharmonie (Großer Saal), Uhr

vision string quartet

Besetzung

Jakob Encke (Violine), Daniel Stoll (Violine), Sander Stuart (Viola), Leonard Disselhorst (Violoncello)

Dmitri Schostakowitsch, Streichquartett Nr. 8 c-Moll op. 110

György Ligeti, Streichquartett Nr. 1

Felix Mendelssohn, Streichquartett Nr. 6 f-Moll op. 80

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vision string quartet

Einem so großartigen und sympathischen Künstler wie Avi Avital die Show zu stehlen, ist fast ein Ding der Unmöglichkeit. Dem vision string quartet gelang dies allerdings im vergangenen Sommer. Bei ihrem Festival-Debüt teilten die vier sich die Bühne mit Avi Avital und Hauschka, spielten zusammen mit Avital die Uraufführung eines Hauschka-Werkes und glänzten bei ihrem »Solo-Stück«, dem Streichquartett Nr. 1 von Alberto Ginastera, derart, dass das Publikum sich gar nicht mehr einkriegen konnte. Die vier jungen Streicher, alle zwischen 1990 und 1994 geboren und ausgebildet vom Artemis Quartett an der Universität der Künste in Berlin und von Günter Pichler, dem Primarius des Alban Berg Quartetts, an der Escuela Superior de Música Reina Sofía in Madrid, erhielten an diesem Abend zweifellos den größten Applaus. Den vier Berlinern war das fast ein wenig unangenehm, denn Großmannssucht ist so gar nicht ihr Ding. Sie leben ganz ihrer Kunst, und das spürte das Publikum an diesem Abend ganz genau und dankte es mit langanhaltendem Applaus.

2012 gegründet, hat sich das vision string quartet innerhalb kürzester Zeit unter den jungen Streichquartetten etabliert. Mit ihrer einzigartigen Wandlungsfähigkeit zwischen dem klassischen Streichquartett-Repertoire, Eigenkompositionen und Arrangements aus den Bereichen Jazz, Pop und Rock stellen die vier jungen Musiker aus Berlin zurzeit die klassische Konzertwelt auf den Kopf. Die Konzertformate des vision string quartets sind sehr vielseitig: von Auftritten in den großen »klassischen Konzertsälen« wie dem Gewandhaus Leipzig, der Tonhalle Düsseldorf und dem Konzerthaus Berlin oder bei renommierten Musikfestivals wie den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Rheingau Musik Festival und dem Heidelberger Frühling, über Ballettkooperationen unter John Neumeier bis hin zu »Dunkelkonzerten« in völliger Finsternis. Seit April 2015 wird das vision string quartet als »SWR2 New Talent« mittels Radioproduktionen und Interviews verstärkt medial präsentiert. Ihr Kammermusikstudium absolvieren die vier Musiker beim Artemis Quartett in Berlin sowie bei Günter Pichler, dem Primarius des Alban Berg Quartetts, an der Escuela Superior de Música Reina Sofía in Madrid. Zu ihren Kammermusikpartnern zählen u.a. Jörg Widmann, Eckart Runge vom Artemis Quartett, Haiou Zhang und Edicson Ruiz sowie das Quatuor Les Dissonances. 2016 gewann das Quartett beim Felix Mendelssohn Bartholdy Wettbewerb in Berlin den ersten Preis sowie alle Sonderpreise sowie noch im selben Jahr den ersten Preis sowie alle vier Sonderpreise beim renommierten Concours de Genève. Anfang 2018 erhielt das Quartett den mit 60.000 Euro dotierten Musikpreis der Jürgen Ponto-Stiftung. Zuletzt gab das vision string quartet Konzerte in der Philharmonie Luxemburg, bei den Schwetzinger SWR Festspielen, beim Mozartfest Würzburg, beim Rheingau Musik Festival, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, den Thüringer Bachwochen, dem Lucerne Festival, in der Elbphilharmonie sowie der Laeiszhalle Hamburg, im Konzerthaus Berlin und in der Alten Oper Frankfurt. Konzerttourneen unternahmen sie in Griechenland, Österreich, Italien und China. 2018 erscheint ihre Debüt-CD.

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Musikprogramm am


Elbphilharmonie (Großer Saal), Uhr

Thomas Quasthoff (Bariton)

Besetzung

Jörg Achim Keller (Dirigent), Dieter Ilg (Kontrabass), Frank Chastenier (Klavier), Wolfgang Haffner (Schlagwerk)

NDR Bigband

"My favorite Things"

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Thomas Quasthoff (Bariton)

»Ich habe immer sehr für den Jazz geschwärmt, stark beeinflusst damals durch meinen Bruder«, sagt Thomas Quasthoff immer wieder Interviews. »Und als ich vor knapp fünf Jahren aufgehört habe, klassisch zu singen, kamen Freunde auf mich zu und sagten, Mensch, hast Du nicht Lust, einfach Jazz zu machen?« Und das hatte er: Der dreifache Grammy- und sechsfache ECHO-Gewinner, ist, um es mit seinen eigenen Worten zu sagen, eine »Rampensau« durch und durch, extrovertiert, hemmungslos und ausgestattet mit einem unbändigen Ausdruckswillen. Den lebt er nach dem Ende seiner Karriere als klassischer Sänger nun unter anderem im Jazz aus – scattend, groovend, mit ganz viel Herzblut, einer bemerkenswerten Lässigkeit und Weltklasse-Jazzmusikern an seiner Seite.

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Musikprogramm am


Elbphilharmonie (Großer Saal), Uhr

La traviata - konzertante Oper

Giuseppe Verdi

Besetzung

musicAeterna, MusicAeterna Chor, Teodor Currentzis (Dirigent), Violetta Valéry Nadezhda Pavlova, Alfredo Germont Airam Hernández, Giorgio Germont Dimitris Tiliakos

Giuseppe Verdi, La traviata

Konzertante Aufführung in italienischer Sprache

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La traviata - konzertante Oper

Giuseppe Verdi

»Sein Dirigat erstaunte, überraschte und faszinierte schließlich selbst Verdierfahrene Kritiker«, hieß es in der Presse, nachdem Teodor Currentzis Verdis »La Traviata« 2016 in seiner derzeitigen Haupt-Wirkungsstätte im russischen Perm aufführte. »So frisch und gefühlvoll, ohne ins Gefühlsduselige abzurutschen, hatte man diesen Opernklassiker im Walzertakt wohl noch nie gehört.«

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Musikprogramm am


Elbphilharmonie (Großer Saal), Uhr

NFM Wrocław Philharmonic

Besetzung

Giancarlo Guerrero (Dirigent), Yulianna Avdeeva (Klavier)

Anton Bruckner, Adagio aus Streichquintett F-Dur / Fassung für Streichorchester: Stanisław Skrowaczewski

Frédéric Chopin, Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 f-Moll op. 21

Witold Lutosławski, Sinfonie Nr. 3

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NFM Wrocław Philharmonic

Der Dirigent Giancarlo Guerrero wurde in Costa Rica geboren und leitet neben seiner Chefposition beim Nashville Symphony Orchestra seit 2017 das NFM Wrocław Philharmonic Orchestra. Mit diesem polnischen Elite-Ensemble gibt er nun im Rahmen der Schwerpunktreihe zur Musik Polens sein Debüt in der Elbphilharmonie. Neben Chopins eher selten gespieltem Zweiten Klavierkonzert hat er dafür auch Lutosławskis Dritte Sinfonie ausgewählt, einen Geniestreich der sinfonischen Moderne, bei dem die Musiker ihre Stimmen rhythmisch individuell gestalten. Ergänzt wird das Programm durch eine raffinierte Orchesterfassung des Adagios aus Anton Bruckners Streichquintett, die die polnische Dirigentenlegende Stanisław Skrowaczewski komponierte.

 

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ab 595,– € p.P.

Musikprogramm am


Elbphilharmonie (Großer Saal), Uhr

Academy of St Martin in the Fields

Besetzung

Tomo Keller (Violine und Leitung), Murray Perahia (Klavier)

Ludwig van Beethoven, Ouvertüre zu »Die Geschöpfe des Prometheus« op. 43, Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 B-Dur op. 19

Ludwig van Beethoven, Konzert für Klavier und Orchester Nr. 5 Es-Dur op. 73

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Academy of St Martin in the Fields

»Weltklasse« titelte die Presse in der Saison 2017/18, nachdem Murray Perahia und die Academy of St Martin in the Fields mit einem begeisternden Beethoven-Zyklus in der Elbphilharmonie für Furore gesorgt hatten: Gemeinsam mit der ehrwürdigen Academy of St Martin in the Fields – deren Erster Gastdirigent er bereits seit 2000 ist – führte der legendäre Pianist im Oktober und November 2017 alle fünf Klavierkonzerte im Großen Saal auf. Eines dieser Abende wiederholen die Spitzenmusiker aus London nun gemeinsam mit Murray Perahia im Rahmen der Reihe »Internationale Solisten kompakt«: Mit Beethovens elegantem Zweitem und dem gewichtigen Fünften Klavierkonzert haben sie hierfür das Herzstück des Zyklus ausgewählt.

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Musikprogramm am


Elbphilharmonie (Großer Saal), Uhr

NDR Elbphilharmonie Orchester

Besetzung

Herbert Blomstedt (Dirigent), Emanuel Ax (Klavier)

Ludwig van Beethoven, Konzert für Klavier und Orchester Nr. 5 Es-Dur op. 73

Johannes Brahms, Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 73

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NDR Elbphilharmonie Orchester

Es werde »auf jeden Fall wieder etwas Schönes« sein, was er beim nächsten Mal mitbringe, sagte Grandseigneur Herbert Blomstedt bei seinem letzten Konzert mit dem NDR Elbphilharmonie Orchester im Januar 2018. Elf Monate später steht der in aller Welt für seine musikalische Energie zutiefst bewunderte über 90-Jährige wieder am Pult – und dirigiert etwas zweifelsohne »Schönes«: Die Zweite Sinfonie von Johannes Brahms gilt als dessen »Pastorale«, so lyrisch, melodisch und heiter kommt sie daher, auch wenn der Komponist selbst sie als »liebliches Ungeheuer« bezeichnete. Kämpferische Energie im 1. Satz, meditative Ruhe im 2. Satz, ein luftig-leicht wirkendes, aber spieltechnisch vertracktes Rondo-Thema im 3. Satz – Pianisten müssen für Beethovens Fünftes Klavierkonzert mit allen Wassern gewaschen sein. Emanuel Ax, der endlich zum NDR Elbphilharmonie Orchester zurückkehrt, bringt genau diese Qualitäten mit. Eine seiner größten Stärken sei schließlich laut »San Francisco Chronicle« die »Fähigkeit, Zärtlichkeit und Kraft wie in einem Amalgam zu verschmelzen«.

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Musikprogramm am


Elbphilharmonie (Großer Saal), Uhr

Sinfonieorchester Basel

Besetzung

Jochen Rieder (Dirigent), Jonas Kaufmann (Tenor und Bariton)

Luciano Berio, »Rendering« nach Franz Schuberts symphonischem Fragment in D-Dur D 936a

Gustav Mahler, Das Lied von der Erde / Eine Sinfonie für eine Tenor- und eine Alt- (oder Bariton-) Stimme und Orchester

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Sinfonieorchester Basel

Jonas Kaufmann ist ein Sänger wie aus dem Bilderbuch: ein »Heldentenor mit nougatdunkel baritonalem Kern«, schrieb die Presse nach seinem letzten Konzert in der Elbphilharmonie. Hinzu kommen eine große darstellerische Kraft auf der Bühne und eine außergewöhnliche Musikalität. Seine Aufnahmen sind so erfolgreich, dass sich die ECHO-Preise, Gramophone Awards und Diapasons d’or bei ihm Zuhause stapeln müssen. Mit seiner letzten Einspielung erfüllte er sich 2017 einen lang gehegten Traum: In Mahlers großsinfonischem »Lied von der Erde« übernahm er sowohl die Tenor- als auch die Baritonpartie. Nur wenige Stimmen sind für einen solchen Spagat geeignet, doch Jonas Kaufmann gelingt der gesungene Kraftakt nicht nur im Studio, sondern auch im Großen Saal der Elbphilharmonie.

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Musikprogramm am


Elbphilharmonie (Großer Saal), Uhr

Gewandhausorchester Leipzig

Besetzung

Andris Nelsons (Dirigent), Hélène Grimaud (Klavier)

Felix Mendelssohn Bartholdy, Meeresstille und glückliche Fahrt D-Dur op. 27 / Dritte Konzertouvertüre nach Gedichten von Johann Wolfgang von Goethe

Robert Schumann, Konzert für Klavier und Orchester a-Moll op. 54

Robert Schumann, Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 97 »Rheinische«

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Gewandhausorchester Leipzig

Wenn das legendäre Leipziger Gewandhausorchester und sein neuer Kapellmeister Andris Nelsons auf die feinsinnige französische Starpianistin Hélène Grimaud treffen, kommen Freunde des großen romantischen Komponisten Robert Schumann zusammen: Schumanns Werke zählen zum Lieblingsrepertoire der Klaviervirtuosin; und das Leipziger Orchester ist mit der Klangsprache Schumanns so vertraut wie kaum ein anderes. Schließlich hat Schumann entscheidende Jahre in Leipzig verbracht, hier seine erste Sinfonie und einen Großteil seiner Lieder komponiert. In der Elbphilharmonie bringen Nelsons und sein Gewandhausorchester nun Schumanns maßstabsetzendes einziges Klavierkonzert – das seine Frau Clara Schumann einst uraufführte – und seine lebensfrohe »Rheinische« Sinfonie auf die Bühne.

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Musikprogramm am


Elbphilharmonie (Großer Saal), Uhr

Münchner Philharmoniker

Besetzung

Valery Gergiev (Dirigent)

Igor Strawinsky, Funeral Song op. 5

Nikolai Rimski-Korsakow, Suite aus »Die Legende von der unsichtbaren Stadt Kitesch und der Jungfrau Fewronija«

Dmitri Schostakowitsch, Sinfonie Nr. 4 c-Moll op. 43

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Münchner Philharmoniker

Seit über 20 Jahren ist Valery Gergiev Künstlerischer Leiter und Intendant des legendären Mariinsky-Theaters in St. Petersburg. Außerdem leitet er das London Symphony Orchestra und die Münchner Philharmoniker und gehört zu den meistgebuchten Dirigenten auf internationalen Bühnen. Besonders am Herzen liegt ihm dabei das russische Repertoire: Werke von Sergej Prokofjew und Dmitri Schostakowitsch. In Hamburg wird er mit »seinen Münchnern« neben Dmitri Schostakowitschs monumental besetzter Vierter Sinfonie auch zwei Werke aufführen, die in Deutschland nur selten zu hören sind, darunter die farbenprächtige Suite aus der Oper »Die Legende von der unsichtbaren Stadt Kitesch«, der letzten Oper von Nikolai Rimski-Korsakow. Groß besetzt und mit gewaltigen Chören schildert Rimski-Korsakow hier die Geschichte des mystischen Orts »Kitesch«, einer Art »russischem Atlantis«, der während einer großen Schlacht im Wasser unterging – 1907 im Marrinsky-Theater uraufgeführt eine Art Verklärung des christlichen Russland zehn Jahre vor dessen Untergang.

 

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ab 595,– € p.P.

Musikprogramm am


Elbphilharmonie (Großer Saal), Uhr

Sächsische Staatskapelle Dresden

Besetzung

Christian Thielemann (Dirigent), Frank Peter Zimmermann (Violine)

Felix Mendelssohn Bartholdy, Konzert für Violine und Orchester e-Moll op. 64

Anton Bruckner, Sinfonie Nr. 2 c-Moll

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Sächsische Staatskapelle Dresden

»Wir freuen uns schon auf eine hoffentlich baldige Wiederkehr«, gab Christian Thielemann nach seinem triumphalen Elbphilharmonie-Debüt mit der Staatskapelle Dresden im Februar 2017 bescheiden zu Protokoll. Dabei kam schon allein der zehnminütige Schlussapplaus einer spontanen Wiedereinladung gleich. Denn wie das Traditionsorchester die luzide Akustik des neuen Saals für sich nutzte und mit seinem warmen Klang füllte, war schlicht phänomenal.

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ab 595,– € p.P.

Musikprogramm am


Elbphilharmonie (Großer Saal), Uhr

Wiener Philharmoniker

Besetzung

Anddris Nelsons (Dirigent), Albena Danailova (Violine), Tamás Varga (Violoncello), Rudolf Buchbinder (Klavier)

Ludwig van Beethoven, Konzert für Klavier, Violine, Violoncello und Orchester C-Dur op. 56 »Tripelkonzert«

Ludwig van Beethoven, Sinfonie Nr. 5 c-Moll op. 67

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Wiener Philharmoniker

Es ist die wohl berühmteste fallende Terz aller Zeiten. Jeder Fünfjährige kann das Eingangsmotiv aus Beethovens Fünfter Sinfonie singen, jedes Handy kann es spielen. Dass hier das Schicksals sprichwörtlich anklopft, erschließt sich auch im 21. Jahrhundert ganz unmittelbar; vor allem, wenn die Wiener Philharmoniker unter der Leitung von Andris Nelsons die Aufführung übernehmen.

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Elbphilharmonie erleben

Auf nach Hamburg: Die Elbphilharmonie hat am 11.1.2017 eröffnet!

Mitten in der Elbe auf einem historischen Kaispeicher, der bis gegen Ende des letzten Jahrhunderts als Lagerhaus u.a. für Kakao, Tee und Tabak genutzt wurde, thront das neue Wahrzeichen der Stadt. Er bildet das Fundament für 200.000 Tonnen Kultur: Die Glasfassade verwandelt den aufgesetzten Baukörper der Elbphilharmonie mit 110 m Gesamthöhe in einen riesigen Kristall mit immer wieder neuem Erscheinungsbild.

Der neue Konzertsaal, das Herzstück der Elbphilharmonie, ist zugleich eine der spannendsten baulichen Herausforderungen Europas: Ein Konzertsaal von Weltklasse auf einer Höhe von 50 Metern mit 2.100 Plätzen, der aus Schallschutzgründen vom restlichen Gebäude entkoppelt ist.

Aufwendiger dürfte weltweit kaum an der Akustik eines Konzertsaales gefeilt worden sein. Neben der besonderen Geometrie der Konzerthalle, deren Zuschauerränge nach dem Vorbild eines Weinberges mit vielen Terrassen rund um das Orchester gebaut sind, und den verwendeten Materialien ist auch die Oberflächenstruktur, die so genannte „Weiße Haut“, einzigartig.


Das Ziel: Die Musik soll hier noch schöner klingen als auf CD … Die Elbphilharmonie wird ein Gesamtkunstwerk aus Architektur, Musik und der einzigartigen Lage am Hafen. Auf nach Hamburg!