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Opernführer

Aida (Giuseppe Verdi)

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Aida (Giuseppe Verdi)

Ägypten. Aida, eine schöne Sklavin, ist die Tochter des äthiopischen Königs, und wird vom Ägypter Radames geliebt. Doch auch die Tochter des Ägyptischen Königs, Amneris, liebt Radames. Ein Bote bringt die Nachricht, dass die Äthiopier in Ägypten eingefallen sind - und der ägyptische König ernennt Radames zum Feldherren. Aida ist verzweifelt. Ist ihr Geliebter in der Schlacht erfolgreich, bedeutet das Leid und Tod für ihr Volk.

Radames triumphiert gegen die Äthiopier und zu seinen Ehren wird ein großer Empfang für ihn vorbereitet. Dabei werden auch die Gefangenen aus der Schlacht vorgeführt, und Aida erkennt darunter ihren Vater Amonasro, von dem niemand weiß, dass er eigentlich der König von Äthiopien ist. Auf Wunsch Aidas bittet Radames seinen König, die Gefangenen frei zu lassen und seiner Bitte wird entsprochen, nur Aida und ihr Vater bleiben als Friedenspfand - und der König verlangt die Heirat von Radames und seiner Tochter Amneris. Zuvor treffen sich Radames und Aida, die von ihrem Vater den Auftrag erhalten hat, die Kriegspläne der Ägypter in Erfahrung zu bringen. Aida überredet Radames zur Flucht und erfährt die gewünschten Informationen - doch hat Amneris das Gespräch heimlich belauscht ...

Mit diesem prunkvollen Bühnenwerk, das 1871 als Festoper zur Eröffnung des Suez-Kanals uraufgeführt wurde, hat Verdi den Höhepunkt seiner kompositorischen Meisterschaft erreicht. "Aida" ist perfekt in ihrer Kombination von großen Emotionen und der Darstellung der Kriegsereignisse, von den berührenden Arien und den spektakulären Ballettszenen.

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Aida (Giuseppe Verdi)

Ägypten. Aida, eine schöne Sklavin, ist die Tochter des äthiopischen Königs, und wird vom Ägypter Radames geliebt. Doch auch die Tochter des Ägyptischen Königs, Amneris, liebt Radames. Ein Bote bringt die Nachricht, dass die Äthiopier in Ägypten eingefallen sind - und der ägyptische König ernennt Radames zum Feldherren. Aida ist verzweifelt. Ist ihr Geliebter in der Schlacht erfolgreich, bedeutet das Leid und Tod für ihr Volk.

Radames triumphiert gegen die Äthiopier und zu seinen Ehren wird ein großer Empfang für ihn vorbereitet. Dabei werden auch die Gefangenen aus der Schlacht vorgeführt, und Aida erkennt darunter ihren Vater Amonasro, von dem niemand weiß, dass er eigentlich der König von Äthiopien ist. Auf Wunsch Aidas bittet Radames seinen König, die Gefangenen frei zu lassen und seiner Bitte wird entsprochen, nur Aida und ihr Vater bleiben als Friedenspfand - und der König verlangt die Heirat von Radames und seiner Tochter Amneris. Zuvor treffen sich Radames und Aida, die von ihrem Vater den Auftrag erhalten hat, die Kriegspläne der Ägypter in Erfahrung zu bringen. Aida überredet Radames zur Flucht und erfährt die gewünschten Informationen - doch hat Amneris das Gespräch heimlich belauscht ...

Mit diesem prunkvollen Bühnenwerk, das 1871 als Festoper zur Eröffnung des Suez-Kanals uraufgeführt wurde, hat Verdi den Höhepunkt seiner kompositorischen Meisterschaft erreicht. "Aida" ist perfekt in ihrer Kombination von großen Emotionen und der Darstellung der Kriegsereignisse, von den berührenden Arien und den spektakulären Ballettszenen.

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Aida (Giuseppe Verdi)

Ägypten. Aida, eine schöne Sklavin, ist die Tochter des äthiopischen Königs, und wird vom Ägypter Radames geliebt. Doch auch die Tochter des Ägyptischen Königs, Amneris, liebt Radames. Ein Bote bringt die Nachricht, dass die Äthiopier in Ägypten eingefallen sind - und der ägyptische König ernennt Radames zum Feldherren. Aida ist verzweifelt. Ist ihr Geliebter in der Schlacht erfolgreich, bedeutet das Leid und Tod für ihr Volk.

Radames triumphiert gegen die Äthiopier und zu seinen Ehren wird ein großer Empfang für ihn vorbereitet. Dabei werden auch die Gefangenen aus der Schlacht vorgeführt, und Aida erkennt darunter ihren Vater Amonasro, von dem niemand weiß, dass er eigentlich der König von Äthiopien ist. Auf Wunsch Aidas bittet Radames seinen König, die Gefangenen frei zu lassen und seiner Bitte wird entsprochen, nur Aida und ihr Vater bleiben als Friedenspfand - und der König verlangt die Heirat von Radames und seiner Tochter Amneris. Zuvor treffen sich Radames und Aida, die von ihrem Vater den Auftrag erhalten hat, die Kriegspläne der Ägypter in Erfahrung zu bringen. Aida überredet Radames zur Flucht und erfährt die gewünschten Informationen - doch hat Amneris das Gespräch heimlich belauscht ...

Mit diesem prunkvollen Bühnenwerk, das 1871 als Festoper zur Eröffnung des Suez-Kanals uraufgeführt wurde, hat Verdi den Höhepunkt seiner kompositorischen Meisterschaft erreicht. "Aida" ist perfekt in ihrer Kombination von großen Emotionen und der Darstellung der Kriegsereignisse, von den berührenden Arien und den spektakulären Ballettszenen.

Der Barbier von Sevilla (Gioachino Rossini)

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Der Barbier von Sevilla (Gioachino Rossini)

Sevilla im 18. Jahrhundert. Der Graf Almaviva begegnet der schönen Rosina, dem Mündel des Doktor Bartolo und verliebt sich in sie. Er möchte sie heiraten, doch Doktor Bartolo behütet Rosina wie seinen eigenen Augapfel. Der Graf bittet den lustigen Barbier Figaro, gelockt durch eine große Belohung, um seine Hilfe. Figaro schlägt vor, der Graf solle sich als Soldat verkleiden, um Quartier im Hause des Doktors zu erlangen - doch der Plan scheitert. Mit der Verkleidung als Musiklehrer, der den angeblich erkrankten Basilio vertritt, versucht der Graf erneut zu seiner Angebeteten durchzudringen - und diesmal gelingt es. Doch plötzlich taucht der echte Musiklehrer Basilio auf, aber der Graf kann durch einen großzügigen Betrag verhindern, dass Basilio ihn verrät. Als aber durch ein unbedachtes Wort Almavivas der Doktor Verdacht schöpft, schickt er nach dem Notar und will Rosina auf der Stelle heiraten ...

Die Uraufführung von "Der Barbier von Sevilla" war eine pure Katastrophe: Don Basilio stolperte mehrmals, der Graf spielte in der Musiklehrer-Szene eine verstimmte Gitarre und sogar eine Katze tauchte auf der Bühne auf - das Publikum konnte sich vor Lachen kaum noch halten. Auch heute brechen die Zuschauer in Lachen aus, aber durch die Komik der Oper selbst. Schließlich ist "Der Barbier von Sevilla" wahrlich eine Opera buffa, viele sagen sogar, die beste überhaupt!

 

Die Zauberflöte (Wolfgang Amadeus Mozart)

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Die Zauberflöte (Wolfgang Amadeus Mozart)

Die böse Königin der Nacht, mit ihren schillernden Koloraturen, ist wohl die Hauptattraktion dieses letzten Bühnenwerkes von Mozart. Allerdings tritt sie insgesamt nur zweimal in Szene, dann aber muss die Sängerin alles aus ihrer Stimme herausholen. Die Arien der anderen Figuren sind eher melodisch und gehen schon beim ersten Hören ins Ohr. Sie waren echte Populärmusik zur Zeit Mozarts! Nicht alles in diesem Singspiel wird gesungen, es kommen auch Dialoge in deutscher Sprache vor. Der Handlung ist deswegen leicht zu folgen:

Pamina, die Tochter der Königin der Nacht, wird von Sarastro, dem Priester des Sonnenkreises, entführt. Die Königin beauftragt drei Damen, den Prinzen Tamino für die Befreiung ihrer Tochter zu gewinnen. Als die Damen ihm das Bild von Pamina zeigen, verliebt der sich prompt in sie, und verspricht, Pamina zu retten. Der (etwas seltsame) Vogelmensch Papageno wird ihn bei dieser schwierigen Tat unterstützen. Außerdem hat Tamino noch zwei Zauberinstrumente von der Königin bekommen, eine Flöte und ein Glockenspiel, deren Klangzauber niemand entkommen kann. Nur gestaltet sich die Rettungsaktion ein wenig anders, als sich Tamino und Papageno das vorgestellt haben. Denn sie durchschauen, dass die Königin der Nacht, und nicht Sarastro, auf der Seite des Bösen steht. Tamino und Papageno wenden sich von ihr ab und der Zorn der Königin ist nicht mehr zu überbieten, als sich ihre eigene Tochter auf die Seite von Sarastro stellt. Jetzt hat sie nur noch eines im Kopf: den Sturz Sarastros ...

Don Giovanni (Wolfgang Amadeus Mozart)

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Don Giovanni (Wolfgang Amadeus Mozart)

Die Handlung spielt in Spanien im 17. Jahrhundert. Don Giovanni, ein skrupelloser Frauenjäger, hat wenig anderes im Sinn als das derzeitige Objekt seiner Begierde zu erobern. Eines Tages schleicht er sich maskiert in die Gemächer von Donna Anna, während sein Diener Leporello missgelaunt und nicht zum ersten Mal draußen Schmiere steht. Plötzlich stürzt Don Giovanni verfolgt von Donna Anna, die ihn anfangs für ihren Verlobten Don Ottavio gehalten hat, aus dem Haus. Donna Annas Vater, der Komtur, eilt ihr zu Hilfe doch wird er in einem Zweikampf von Don Giovanni getötet. Während Donna Anna und Don Ottavio Rache für das Blut des Komturen schwören, schwärmt Don Giovanni längst von neuen Abenteuern. Eine verschleierte Frau, die er zufällig auf der Straße trifft, hat sein Interesse geweckt. Doch stellt sich heraus, dass diese Frau Donna Elvira ist, eine ehemalige Geliebte Don Giovannis. Bei ihr hat er keine Chance mehr. Sein nächstes Opfer ist Zerlina, die Braut des Bauern Masseto. Um sich ihr nähern zu können gibt er eine große Gesellschaft in seiner Villa - zu der auch der Geist des Komturen geladen ist. Dieser fordert von Don Giovanni Reue ...

Lustig oder gruselig? Komische Oper oder Horror? Mozart verbindet dieses alles in diesem Werk mit dem seltsamen Untertitel "dramma giocoso" auf grandiose Weise. Die Atmosphäre des Stückes ist tatsächlich zugleich heiter und unheimlich. Unter Masken werden makabre Arien gesungen, die Stimme der Toten ist zu vernehmen und es werden sogar die Pforten zur Hölle geöffnet! "Don Giovanni" ist einzigartig in Mozarts Schaffen.

Falstaff (Giuseppe Verdi)

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Falstaff (Giuseppe Verdi)

Falstaff, ein lustiger und etwas dicklicher Ritter, sitzt in seinem Stammlokal "Zum Hosenband", als Doktor Cajus eintritt. Cajus beschwert sich bei Falstaff, seine Diener Bardolfo und Pistol hätten ihn betrunken gemacht, bestohlen und sein Pferd zuschanden geritten. Falstaff zeigt sich nicht sonderlich beeindruckt - er hat andere Probleme, zum Beispiel ist er völlig pleite. Doch er hat eine Idee, an Geld zu kommen. Er schreibt den beiden reichen Damen Alice Ford und Meg Page Liebesbriefe und bittet sie um ein Treffen. Doch als sich Alice, ihre Tochter Nanetta, Meg und Mrs. Quickley in Fords Garten treffen und sich gegenseitig Falstaffs Briefe vorlesen, sind diese nahezu identisch. Die vier Damen beschließen, sich an Falstaff zu rächen. Doch auch Alices Mann erfährt von Falstaffs Dienern dessen Absicht und schwört Vergeltung. Mrs. Quickley kommt ins "Hosenband" und überbringt Falstaff eine Einladung in Alices Haus. Kurze Zeit später erscheint auch Mr. Ford, verkleidet als ein gewisser Mr. Born, und bittet Falstaff, sich an Alice heranzumachen. Er sei nämlich verliebt in sie und ist der Überzeugung, wenn Alices Treue erst einmal gebrochen ist, böte sich auch ihm eine Chance bei ihr. Falstaff lässt das nicht zweimal sagen. Er wirft sich in Schale und geht zum Hause der Fords. Alice hat derweil alles vorbereitet. Als die beiden sich umarmen wollen, wird das Kommen von Mr. Ford angekündigt. Falstaff muss sich verstecken. Ford, brennend vor Eifersucht, durchsucht das ganze Haus, doch kann er Falstaff nicht finden. Der sitzt nämlich mitlerweile im Wäschekorb - den Alice kurzerhand aus dem Fenster schmeißen lässt. Falstaff landet im Graben. Doch das war nur der erste Streich. Eine große Geistermaskerade soll folgen ...

Verdi hat sein Leben lang tragische und heroische Sujets vertont, konnte sich nie für eine echte Buffa entscheiden. Schließlich hat er im hohen Alter "Falstaff" geschrieben, seine letzte Oper. Es ist ein Abschied, aber einer mit Esprit - im Stil einer großartigen Komödie. "Alles ist Spaß auf Erden, der Mensch ein geborner Tor", so die letzte Worte dieses wunderbaren Stückes.

Fidelio (Ludwig van Beethoven)

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Fidelio (Ludwig van Beethoven)

Ein spanisches Staatsgefängnis im 18. Jahrhundert. Florestan, ein Freiheitskämpfer, ist Opfer der Gewalt des brutalen Gouverneurs Don Pizarro und sitzt in einem dunklen Kerker. Leonora hat ihren Geliebten Florestan schon überall gesucht und glaubt nun, ihn im Gefängnis zu finden. Als Jüngling Fidelio verkleidet findet sie eine Anstellung beim Kerkermeister Rocco. Dessen Tochter Marzelline verliebt sich in Fidelio und will ihn heiraten. Rocco hat keine Einwände gegen eine Heirat und verrät dem Schwiegersohn in spe ein Geheimnis: im Kerker gibt es ein Gewölbe, in das niemand eintreten darf. Dort ist ein Gefangener, der auf Befehl Pizarros einsitzt. Könnte das Florestan sein? - fragt sich Leonora.

Plötzlich erscheint Pizarro. Er hat einen Brief von Rocco bekommen, der ihn warnt, dass der Minister ins Gefängnis kommen wird, da er dort Opfer willkürlicher Gewalt vermutet. Pizarro muss handeln, um seine Spuren zu verwischen: Florestan soll ermordet werden. Rocco weigert sich, diese Tat auszuführen, verspricht aber. alles vorzubereiten. Pizarro entschließt sich, Florestan selbst zu töten. Rocco nimmt Fidelio mit nach unten ins geheime Gewölbe. Dort hängt an die Wand gekettet ein abgemagerter Gefangener: Leonore erkennt in ihm ihren Florestan. Dann erscheint Pizarro, um Florestan zu erstechen ...

Die einzige Oper Beethovens ist eine Würdigung der Frau, ihrer Liebe und Treue. Fidelio wurde bei der Uraufführung vom Publikum nur sehr verhalten aufgenommen und wurde deshalb mehrmals überarbeitet. Mittlerweile ist in ihr aber ein Gipfel der Opernkunst erkannt worden!

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Fidelio (Ludwig van Beethoven)

Ein spanisches Staatsgefängnis im 18. Jahrhundert. Florestan, ein Freiheitskämpfer, ist Opfer der Gewalt des brutalen Gouverneurs Don Pizarro und sitzt in einem dunklen Kerker. Leonora hat ihren Geliebten Florestan schon überall gesucht und glaubt nun, ihn im Gefängnis zu finden. Als Jüngling Fidelio verkleidet findet sie eine Anstellung beim Kerkermeister Rocco. Dessen Tochter Marzelline verliebt sich in Fidelio und will ihn heiraten. Rocco hat keine Einwände gegen eine Heirat und verrät dem Schwiegersohn in spe ein Geheimnis: im Kerker gibt es ein Gewölbe, in das niemand eintreten darf. Dort ist ein Gefangener, der auf Befehl Pizarros einsitzt. Könnte das Florestan sein? - fragt sich Leonora.

Plötzlich erscheint Pizarro. Er hat einen Brief von Rocco bekommen, der ihn warnt, dass der Minister ins Gefängnis kommen wird, da er dort Opfer willkürlicher Gewalt vermutet. Pizarro muss handeln, um seine Spuren zu verwischen: Florestan soll ermordet werden. Rocco weigert sich, diese Tat auszuführen, verspricht aber. alles vorzubereiten. Pizarro entschließt sich, Florestan selbst zu töten. Rocco nimmt Fidelio mit nach unten ins geheime Gewölbe. Dort hängt an die Wand gekettet ein abgemagerter Gefangener: Leonore erkennt in ihm ihren Florestan. Dann erscheint Pizarro, um Florestan zu erstechen ...

Die einzige Oper Beethovens ist eine Würdigung der Frau, ihrer Liebe und Treue. Fidelio wurde bei der Uraufführung vom Publikum nur sehr verhalten aufgenommen und wurde deshalb mehrmals überarbeitet. Mittlerweile ist in ihr aber ein Gipfel der Opernkunst erkannt worden!

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Fidelio (Ludwig van Beethoven)

Ein spanisches Staatsgefängnis im 18. Jahrhundert. Florestan, ein Freiheitskämpfer, ist Opfer der Gewalt des brutalen Gouverneurs Don Pizarro und sitzt in einem dunklen Kerker. Leonora hat ihren Geliebten Florestan schon überall gesucht und glaubt nun, ihn im Gefängnis zu finden. Als Jüngling Fidelio verkleidet findet sie eine Anstellung beim Kerkermeister Rocco. Dessen Tochter Marzelline verliebt sich in Fidelio und will ihn heiraten. Rocco hat keine Einwände gegen eine Heirat und verrät dem Schwiegersohn in spe ein Geheimnis: im Kerker gibt es ein Gewölbe, in das niemand eintreten darf. Dort ist ein Gefangener, der auf Befehl Pizarros einsitzt. Könnte das Florestan sein? - fragt sich Leonora.

Plötzlich erscheint Pizarro. Er hat einen Brief von Rocco bekommen, der ihn warnt, dass der Minister ins Gefängnis kommen wird, da er dort Opfer willkürlicher Gewalt vermutet. Pizarro muss handeln, um seine Spuren zu verwischen: Florestan soll ermordet werden. Rocco weigert sich, diese Tat auszuführen, verspricht aber. alles vorzubereiten. Pizarro entschließt sich, Florestan selbst zu töten. Rocco nimmt Fidelio mit nach unten ins geheime Gewölbe. Dort hängt an die Wand gekettet ein abgemagerter Gefangener: Leonore erkennt in ihm ihren Florestan. Dann erscheint Pizarro, um Florestan zu erstechen ...

Die einzige Oper Beethovens ist eine Würdigung der Frau, ihrer Liebe und Treue. Fidelio wurde bei der Uraufführung vom Publikum nur sehr verhalten aufgenommen und wurde deshalb mehrmals überarbeitet. Mittlerweile ist in ihr aber ein Gipfel der Opernkunst erkannt worden!

La Bohème (Giacomo Puccini)

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La Bohème (Giacomo Puccini)

Das Leben von Dichtern und Künstlern im Paris des 19. Jahrhundert ist ein brotloses. Man sitzt in kalten Mansarden, die Hände frieren, die Lebensmittel sind knapp und an Mietezahlen ist gar nicht zu denken - dafür aber brennen die Herzen. Das Leben von Heute auf Morgen - das ist die Welt von "La Bohème".

Die Künstler Collin, Marcel und Rudolf sind arm dran - sie sitzen am Weihnachtsabend in einer eiskalten Dachstube, verfeuern Manuskripte im Ofen, da kein Brennholz da ist, und Bernard, der Hausherr will die Miete sehen. Doch der Musiker Schaunard kommt herein mit einer Hand voll Brennholz und Lebensmitteln, die aber für schlechte Tage gespart werden sollen. Heute lädt Schaunard sie ins Café Momus. Die Freunde brechen auf, nur Rudolf bleibt, um noch kurze Zeit an einem Text zu arbeiten. Seine Nachbarin Mimi klopft an der Tür und will ihre Kerze bei ihm entzünden. Auf dem Rückweg stellt sie fest, dass sie ihren Schlüssel bei ihm vergessen hat. Auf der Suche danach erlöschen die Kerzen beider und in der Dunkelheit kommt man sich rasch näher. Rudolf lädt Mimi ein, mit ins Momus zu kommen.

Dort sitzen die Freunde an der Tafel, als Musette zusammen mit dem alten Alcindor das Café betritt. Einst hatte sie ein Verhältnis mit Marcel, doch gehört Treue nicht gerade zu ihren Tugenden. Dennoch schafft sie es, sein Herz wieder zu erobern. Man schickt den alten Alcindor unter einem Vorwand weg, und als der wieder kommt, sind alle verschwunden - und die Rechnung noch offen.

Doch das neue Glück von Rudolf und Mimi und Marcel und Musette wird nicht lange anhalten. Musette hat weiterhin Probleme mit der Treue und Mimi ist todkrank ...

Mit viel Einfühlungsvermögen erzählt Puccini das Schicksal der sechs Freunde. Der Kälte der frostigen Wintertage steht hier eine durchaus warme Musik gegenüber, die in bester Manier des Belcanto geschrieben ist. Diese magische Musik, mit ihren Melodien und den pikanten Orchestereffekten hat die Herzen des Publikums sofort erobert.

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La Bohème (Giacomo Puccini)

Das Leben von Dichtern und Künstlern im Paris des 19. Jahrhundert ist ein brotloses. Man sitzt in kalten Mansarden, die Hände frieren, die Lebensmittel sind knapp und an Mietezahlen ist gar nicht zu denken - dafür aber brennen die Herzen. Das Leben von Heute auf Morgen - das ist die Welt von "La Bohème".

Die Künstler Collin, Marcel und Rudolf sind arm dran - sie sitzen am Weihnachtsabend in einer eiskalten Dachstube, verfeuern Manuskripte im Ofen, da kein Brennholz da ist, und Bernard, der Hausherr will die Miete sehen. Doch der Musiker Schaunard kommt herein mit einer Hand voll Brennholz und Lebensmitteln, die aber für schlechte Tage gespart werden sollen. Heute lädt Schaunard sie ins Café Momus. Die Freunde brechen auf, nur Rudolf bleibt, um noch kurze Zeit an einem Text zu arbeiten. Seine Nachbarin Mimi klopft an der Tür und will ihre Kerze bei ihm entzünden. Auf dem Rückweg stellt sie fest, dass sie ihren Schlüssel bei ihm vergessen hat. Auf der Suche danach erlöschen die Kerzen beider und in der Dunkelheit kommt man sich rasch näher. Rudolf lädt Mimi ein, mit ins Momus zu kommen.

Dort sitzen die Freunde an der Tafel, als Musette zusammen mit dem alten Alcindor das Café betritt. Einst hatte sie ein Verhältnis mit Marcel, doch gehört Treue nicht gerade zu ihren Tugenden. Dennoch schafft sie es, sein Herz wieder zu erobern. Man schickt den alten Alcindor unter einem Vorwand weg, und als der wieder kommt, sind alle verschwunden - und die Rechnung noch offen.

Doch das neue Glück von Rudolf und Mimi und Marcel und Musette wird nicht lange anhalten. Musette hat weiterhin Probleme mit der Treue und Mimi ist todkrank ...

Mit viel Einfühlungsvermögen erzählt Puccini das Schicksal der sechs Freunde. Der Kälte der frostigen Wintertage steht hier eine durchaus warme Musik gegenüber, die in bester Manier des Belcanto geschrieben ist. Diese magische Musik, mit ihren Melodien und den pikanten Orchestereffekten hat die Herzen des Publikums sofort erobert.

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La Bohème (Giacomo Puccini)

Das Leben von Dichtern und Künstlern im Paris des 19. Jahrhundert ist ein brotloses. Man sitzt in kalten Mansarden, die Hände frieren, die Lebensmittel sind knapp und an Mietezahlen ist gar nicht zu denken - dafür aber brennen die Herzen. Das Leben von Heute auf Morgen - das ist die Welt von "La Bohème".

Die Künstler Collin, Marcel und Rudolf sind arm dran - sie sitzen am Weihnachtsabend in einer eiskalten Dachstube, verfeuern Manuskripte im Ofen, da kein Brennholz da ist, und Bernard, der Hausherr will die Miete sehen. Doch der Musiker Schaunard kommt herein mit einer Hand voll Brennholz und Lebensmitteln, die aber für schlechte Tage gespart werden sollen. Heute lädt Schaunard sie ins Café Momus. Die Freunde brechen auf, nur Rudolf bleibt, um noch kurze Zeit an einem Text zu arbeiten. Seine Nachbarin Mimi klopft an der Tür und will ihre Kerze bei ihm entzünden. Auf dem Rückweg stellt sie fest, dass sie ihren Schlüssel bei ihm vergessen hat. Auf der Suche danach erlöschen die Kerzen beider und in der Dunkelheit kommt man sich rasch näher. Rudolf lädt Mimi ein, mit ins Momus zu kommen.

Dort sitzen die Freunde an der Tafel, als Musette zusammen mit dem alten Alcindor das Café betritt. Einst hatte sie ein Verhältnis mit Marcel, doch gehört Treue nicht gerade zu ihren Tugenden. Dennoch schafft sie es, sein Herz wieder zu erobern. Man schickt den alten Alcindor unter einem Vorwand weg, und als der wieder kommt, sind alle verschwunden - und die Rechnung noch offen.

Doch das neue Glück von Rudolf und Mimi und Marcel und Musette wird nicht lange anhalten. Musette hat weiterhin Probleme mit der Treue und Mimi ist todkrank ...

Mit viel Einfühlungsvermögen erzählt Puccini das Schicksal der sechs Freunde. Der Kälte der frostigen Wintertage steht hier eine durchaus warme Musik gegenüber, die in bester Manier des Belcanto geschrieben ist. Diese magische Musik, mit ihren Melodien und den pikanten Orchestereffekten hat die Herzen des Publikums sofort erobert.

La Traviata (Giuseppe Verdi)

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La Traviata (Giuseppe Verdi)

Unter den ersten Arien von "La Traviata" erklingt auch das Trinklied Alfredos, "Libiamo ne' lieti calici", das wohl bekannteste Stück der Oper. Die feierlichen Töne geben allerdings noch nicht zu erkennen, welche tragische Wendung die Handlung nehmen wird.

Verdi griff bei "La Traviata" ein zeitgenössisches Thema auf: Violetta Valéry, ein Sternchen am Pariser Nachthimmel, gibt eine Abendgesellschaft. Unter den Gästen wird auch Alfredo Gaston erwartet, ein Sohn aus gutem Haus, der Violetta schon seit längerer Zeit aus der Ferne bewundert. Als Alfredo der an Tuberkulose erkrankten Violetta seine Liebe gesteht, fällt sie aus allen Wolken - waren ihre Kontakte mit Männern aus besseren Verhältnissen doch bisher anderer Natur. Sie glaubt, nun vor den Toren einer neuen, besseren Welt zu stehen. Alfredo und Violetta ziehen auf ein Landgut in die Nähe von Paris. Doch eines Tages kommt überraschend Alfredos Vater zu Violetta und verlangt von ihr, sich von seinem Sohn zu trennen, weil seine Tochter ansonsten von ihrem Bräutigam verlassen werden würde. Er will nichts mit einer Frau zu tun haben, dessen Bruder sich mit einer Dirne eingelassen hat. Violetta hinterlässt einen Brief an Alfredo und zieht nach Paris zurück. Als Alfredo den Brief findet, ist er überzeugt, Violetta sei ihm untreu und tobt vor Eifersucht. Er sucht sie in Paris auf und verlangt, dass sie zu ihm zurückkomme - doch Violette erklärt ihm, dass das nicht möglich sei. Alfredo kehrt in die Arme seines Vaters zurück. Erst später, als er die Wahrheit von seinem Vater erfährt, kehrt er zu Violetta zurück, um sie um Verzeihung anzuflehen, doch scheint das schon zu spät ...

Leidenschaften und harte Realität, die schönen und die tragischen Seiten des Lebens mischen sich in dieser Oper, und gingen dem Publikum damals eindeutig zu weit. Die Uraufführung von "La Traviata" 1853 in Venedig war ein Skandal! Heute ist "La Traviata" eines der bewunderungswürdigsten Meisterwerke der Opernkunst!

Rigoletto (Giuseppe Verdi)

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Rigoletto (Giuseppe Verdi)

Die Handlung spielt im 16. Jahrhundert am Hofe des Herzogs von Mantua. Rigoletto ist ein buckliger Hofnarr und sein Herr, der Herzog, ist ständig auf der Suche nach Frauen. Auf einer Feier entdeckt Mantua die Gräfin Ceprano und macht ihr schöne Augen. Rigoletto amüsiert sich köstlich über die Eifersucht des Grafen Ceprano und schlägt dem Herzog vor, die Gräfin doch zu entführen und den Grafen ins Gefängnis zu stecken. Graf Ceprano aber hat dieses Gespräch mitbekommen und schwört sich an Rigoletto zu rächen. Dann erscheint der Graf Monterone auf der Feier und wünscht den Herzog zu sprechen, denn der hätte seine Tochter verführt. Doch Rigoletto macht sich nur lustig über den Schmerz von Monterone und der wird kurzerhand ins Gefängnis gesteckt, schleudert Rigoletto und dem Herzog aber zuvor noch einen Fluch entgegen. Die Rache soll folgendermaßen aussehen: angeblich hat Rigoletto eine Geliebte, und die soll entführt werden. Doch ist die angebliche Geliebte Rigolettos Tochter Gilda, die er vor dem liebeshungrigen Herzog zu verbergen sucht. Auf dem Weg nach Hause ist Rigoletto noch recht eingeschüchtert vom Fluch und bemerkt nicht, dass ihm der Herzog, verkleidet als armer Student, folgt. Er verschafft sich Zutritt zu Rigolettos Haus und überschüttet Gilda mit Komplimenten, die vom armen Studenten hin und weg ist. Mittlerweile sind die Hofleute gekommen, um Rigolettos angebliche Geliebte zu entführen, doch werden sie von Rigoletto überrascht. Sie erzählen ihm, dass die Gräfin Ceprano entführt werden soll und er ist bereit zur Mithilfe. Man verbindet ihm die Augen und Rigoletto merkt zu spät, dass nicht die Gräfin, sondern seine Gilda entführt wird. Sie wird in den Palast des Herzogs gebracht und als die Hofleute dem Herzog berichten, Gilda befände sich im Palast, eilt dieser sofort zu ihr. Rigoletto ist auch in den Palast gekommen, um seine geliebte Tochter zurück zu holen. Als er sie findet, gesteht sie ihm ihre Liebe zum Herzog. Rigoletto ist außer sich vor Wut und beschließt, dass der Herzog mit seinem Leben bezahlen muss ...

Die Geschichte vom Hofnarr Rigoletto und seiner Tochter Gilda, die Motive aus einem Drama von Victor Hugo enthält, erzählt Verdi als eine große romantische Oper, in der es an Dramatik und Spannung nicht mangelt. Besonders beliebt sind die zauberhaften Melodien aus "Rigoletto", die zum Kernrepertoire jedes Opernfans gehören!

Simon Boccanegra (Giuseppe Verdi)

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Simon Boccanegra (Giuseppe Verdi)

Die Handlung spielt im 14. Jahrhundert in Genua. Die beiden mächtigen Plebejer Paolo und Pietro möchten die Macht der Patrizier brechen, indem sie für das Amt des Dogen einen bürgerlichen Kandidaten nominieren. Die Wahl fällt auf den tapferen Simon Boccanegra, der einst die ligurischen Meere von den Piraten befreite. Etwas zögerlich willigt Boccanegra ein, denn er verspricht sich, als Doge endlich um die Hand der Geliebten Maria, der Tochter des Patriziers Jacopo Fiesco mit der er eine Tochter hat, anhalten zu dürfen. Dieser erachtet Boccanegra seiner Tochter unwürdig und hält Maria in seinem Palast gefangen. Maria stirbt und Fiesco verflucht ihren Verführer. Als sich die beiden treffen, verlangt Fiesco, Marias Tod verschweigend, Boccanegra solle ihm das Kind übergeben, wenn er will, dass Frieden zwischen beiden herrsche. Das Kind aber ist verschollen und Fiesco unversöhnlich. Als Boccanegra den Tod seiner Geliebten entdeckt, schwört er Vergeltung. Am nächsten morgen feiert die Menge den neuen Dogen Simon Boccanegra.

Inzwischen sind 25 Jahre vergangen und es ist viel passiert. Fiesco ist vertrieben und lebt als Andrea als Vormund von Amelia, die in Wirklichkeit die Tochter Boccanegras ist, im Palast der Grimaldi. Amelia möchte ihren Geliebten Gabriele Adorno heiraten. Doch auch Paolo ist in Amelia verliebt - und Boccanegra hat ihm ihre Hand versprochen. Als er sie aber fragt, ob sie Paolo heiraten möchte, entdeckt er durch ein Amulett Amelias, dass sie seine Tochter ist. Sie beichtet ihm, dass sie in Gabriele verliebt ist. Boccanegra berichtet Paolo, dass jegliche Hoffnung auf Amelia vergebens ist. Paolo ist voller Zorn gegen den Mann, den er einst an die Macht gebracht hat - er will sich rächen...

Nicht wenige Opern Verdis sind bei der Uraufführung beim Publikum durchgefallen - so auch "Simone Boccanegra" im Jahre 1857. Schuld waren wohl die revolutionären Gestaltungsmittel und die komplizierte Handlung. Erst in einer überarbeiteten Fassung erreichte das Werk in der Mailänder Scala 1881 den Durchbruch! Unvergesslich sind die Szenen, die vom Meer handeln: hier bebt die Musik wie Meereswellen und man glaubt sogar den Meereswind zu spüren.